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X I Ehemalige Projekte

Oberbauleitung und Ansprechstelle im technischen Vertragsmanagement für Bauprojekte von öffentlichen Auftraggebern für Architektur- und Generalplanungsbüros

Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts, Erlangen.


Das sagen Fritsch + Tschaidse Architekten:



Der Neubau des Max-Planck-Instituts für die Physik des Lichts wird Bindeglied zwischen Naturschutzgebiet und Universitätsareal. Das Ensemble, bestehend aus den drei Baukörpern Laborgebäude, Werkstattgebäude und Reinraumlabor antwortet mit niedriger Bauweise auf die Landschaft und mit einem baulichen Schwerpunkt auf den Eingangsbereich und die nahen Universitätsbauten.

Das Raumprogramm umfasst insgesamt ca. 10.000 Quadratmeter Nutzfläche mit hochinstallierten physikalisch-technischen Laboren, Mess- und Reinräumen sowie Büros, Seminarbereich, Bibliothek und Werkstätten. Die drei Gebäude des Instituts bilden in Bauweise, funktionaler Anordnung und haustechnischer Installation eigenständige Gebäudeteile.

Die hochglänzende Fassadengestaltung mit reflektierendem Plattenmaterial vermittelt einen ersten Eindruck vom Gegenstand der Forschung, der Physik des Lichts. Licht ist erst durch Materie wahrnehmbar. Das schwarze Glas der Fassade reflektiert das Thema Dunkelheit, die Spiegelung verbindet mit der umgebenden Welt und „entmaterialisiert“ die bauliche Masse.

In Dunkelheit erfolgen die Experimente in den optischen Laboren, die Lichtausbreitung erfolgt dort linear durch Laserlicht, und Prismen zerlegen das Licht in seine einfarbigen Bestandteile.

Es sind Themen, die sich in der dunklen, streifenartigen, aber auch farbigen Gestaltung der Fassade widerspiegeln und die mit der Helligkeit der weiß gestalteten Eingangshalle kontrastieren, die sich nach oben zu einem kreisförmigen Oberlicht, zur Quelle des Lichts, öffnet.

Quelle: www.fritsch-tschaidse.de


Universität Bayreuth – Zentrum für Materialwissenschaften und Werkstofftechnologie (ZMW) und Zentrum für Energietechnik.



Auf dem Südgelände der Universität Bayreuth wird eine zukunftsorientierte Erweiterung des bestehenden Universitätscampus mit neuen Lehr- und Forschungsgebäuden und zugehöriger Infrastruktur geplant. Der städtebauliche Entwurf antwortet landschaftsplanerisch und architektonisch mit einer flexiblen Struktur, die unterschiedliche Nutzungsarten aufnehmen kann, den universitären Baubestand im Norden anbindet und den Ökologisch-Botanischen Garten angemessen berücksichtigt.

Abgeleitet aus der L-förmigen Grundstücksfigur ergibt sich eine rechtwinkelige, bandartige Bebauung. Das Gelenk wurde als zentraler Platz formuliert, an dem sich Mensa, Hörsäle und sonstige Gemeinschaftseinrichtungen anlagern. Zwei parallel verlaufende Angerflächen bilden Erschließungs- und Aufenthaltszonen für die Institute und die studentischen Wohnhäuser, so dass ein stark urban geprägter „Süd-Campus“ entstehen wird. Die Baustruktur kann entsprechend künftiger Nutzungsanforderungen flexibel auf unterschiedliche Baufeldgrößen und Organisationstypologien reagieren.

Im ersten Bauabschnitt des städtebaulichen Rahmenplans Südgelände wird der nördliche Bereich mit dem Zentrum für Materialwissenschaften und Werkstofftechnologie (ZMW) und dem Zentrum für Energietechnik (ZET) im Rahmen der „TechnologieAllianzOberfranken“ (TAO) bebaut. Es wurde eine modifizierte Kammstruktur entwickelt, die sich in die Baustruktur einfügt.


Die Forschungseinrichtungen des ZMW und ZET konzentrieren sich auf die Themenfelder „Energie“ und „Mobilität“, sowie auf die Querschnittstechnologien „Werkstoffe“ und „Informationstechnologie/Sensorik“. Sie werden beide über eine gemeinsame Eingangshalle erschlossen. Innerhalb des Gesamtensembles ZMW und ZET sind sie als eigenständige Baukörper, ihre Funktionalität und Gestaltung sind zukunftsorientiert konzipiert.

Die Zonierung zwischen Laborbereichen und Bürobereichen ist klar ablesbar und erlaubt zukunftsorientierte Laborkonzepte. Die innere Erschließung ist einfach und bietet Bereiche mit hoher Aufenthaltsqualität und gutem Tageslichteinfall, insbesondere in der zentralen Erschließungsspange.

Quelle: www.fritsch-tschaidse.de




Stadt Bergisch Gladbach - Otto-Hahn-Schule.


Aus dem ursprünglichen Gebäude wurde aufgrund eines Sanierungsstaus und diversen brandschutz- wie baurechtlichen Mängeln eine Kernsanierung inkl. Dach- und Fassadenerneuerung vorgenommen. Über mehrere Jahre wurde der Schulbetrieb verlegt und die Schule umfangreich saniert.


Der Bestand des Schulzentrums wurde im Splitlevel hergestellt. Die Sanierungsmaßnahme arbeitete diese Charakteristik heraus und gab der Schule durch diverse Eingriffe an der Bausubstanz eine höhere Aufenthaltsqualität und natürlichen Lichteinfall.


Herzstück des Gebäudes bildet die neue Aula, die als moderner und vielseitig einsetzbarer Raum den Schülern eine hohe Aufenthaltsqualität bietet.

Auf einen Blick

Gesamtkosten

Bruttogeschossfläche

2014-2019

Realisierungszeit

Project Gallery

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